Umfrage-Highlights 2011
Energieumfrage 2011

Ergebnisse
Die Energieumfrage 2011 wurde von Bloomberg Businessweek Research Services in Zusammenarbeit mit ABB erstellt. Wir haben Energieexperten, politische Entscheidungsträger und Finanzvorstände über die zukünftige Energieversorgung, sowie über Chancen und Hindernisse befragt.
Die wichtigsten Ergebnisse
85%
der Finanzvorstände, politischen Entscheidungsträger und Energieexperten sind sich einig darüber, dass kleinere Stromprojekte durch Steuervergünstigungen gefördert werden sollten.
Stromerzeugung in kleinem Umfang und „intelligente“ Versorgungsnetze ermöglichen Haushalten zunehmend, sich erneuerbare Energien zunutze zu machen. Sie können einen wertvollen Beitrag leisten.
Um jedoch unseren stetig wachsenden Energiebedarf zu decken, benötigen wir auch Großanlagen. Damit allerdings die entscheidende Energiemenge erreicht wird, muss die Stromerzeugung in kleinem Umfang produktiver, integriert und kostengünstig werden sowie Rentabilität vorweisen. Regierungen können Technologieentwickler fördern und Anlagen für erneuerbare Energien für eine breitere Masse verfügbar machen: Unsere Umfrage zeigt, dass 85 % aller Befragten Anreize für die Erzeugung erneuerbarer Energien in kleinem Rahmen befürworten. Darüber hinaus werden so zu einer Zeit, in der die Energienachfrage stark ansteigt, die CO2-Emissionen reduziert und der Klimawandel bekämpft.
Mehr erneuerbare Energie fürs Stromnetz?
Die Stromerzeugung mit Sonnen-, Wind- oder Wasserkraft ist in entlegenen Gebieten besonders ergiebig: egal ob in Wüsten, in den Bergen oder auf hoher See. Energie und Automationstechnik von ABB verbindet die erneuerbaren Energien mit dem Stromnetz, manchmal über sehr große Entfernungen. Etwa 70 Millionen Menschen können so schon jetzt erreicht werden. Unsere Anstrengungen, erneuerbare Energien besser zu nutzen, machen die Stromnetze intelligenter, schützen die Umwelt und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.
Natürlich.
Energie erzeugen
Wir haben gelernt, wie wir Energie aus vielen verschiedenen Quellen gewinnen können. Hierzu zählen Wasser- und Windkraft, die Sonne, Kohle, Gas oder die Kernkraft. Energie kann weder erzeugt noch zerstört, aber auf vielerlei Weise gewonnen werden: Wir pumpen Öl und Gas aus dem Boden oder treiben mit Wind und Wasser Turbinen an. Energie wird oft in eine andere Form umgewandelt, bevor wir sie nutzen – die vielseitigste Form ist die Elektrizität.
98%
der Finanzvorstände, politischen Entscheidungsträger und Energieexperten sind der Meinung, dass wir die Strominfrastruktur ausbauen müssen.
Der wachsende Strombedarf wird einen außerordentlich hohen Druck auf die Energieverteilung ausüben und größere Ausbauprogramme notwendig machen.
Schwellenländer wachsen so schnell, dass ihre Systeme bereits überfordert sind, während einige westliche Länder veraltete Netzwerke oder unzulängliche Kapazitäten haben. Die Einführung erneuerbarer Energiequellen, wie zum Beispiel Wind- oder Solarenergie, kann Instabilität und Speicherprobleme verursachen. Und doch zeigt unsere Umfrage, dass 98 % der Befragten derzeit der Meinung sind, dass ein Ausbau wichtig ist. Ihnen ist klar, dass Handlungsbedarf in Bezug auf mögliche Versorgungsengpässe, den Klimawandel und Energieeffizienz besteht.
Städte mit 30% weniger Energieverbrauch?
Als führender Produzent von energieeffizienten Lösungen hilft ABB, große Energieeinsparungen zu erzielen, ohne dabei die Leistung zu verringern. Unser Lichtmanagementsystem kann bis zu 50% Strom einsparen und unsere Gebäudeautomation bis zu 60%. Während alle von hohen Energiepreisen, Stromknappheit und Klimawandel sprechen, tut ABB etwas dagegen. Und zwar hier und heute.
Sicher.
Energie verteilen
Die Energieverteilung umfasst alle Arten der Weiterleitung vom Ort der Energiegewinnung bis zum Lieferort. Die Beförderung erfolgt in Ölpipelines, Flüssigerdgas-Containerschiffen, per LKW oder in Güterzügen, die mit Kohle beladen sind. Außerdem transportieren wir elektrische Energie über Kabel und Freileitungen. Das Verteilungsnetz ist ein wichtiger Bestandteil der gesamten Kette, da es Milliarden von Menschen Zugang zu bezahlbarer Energie bietet.
86%
der Finanzvorstände, politischen Entscheidungsträger und Energieexperten sind sich einig darüber, dass Energieprüfungen für die größten Energieverbraucher verpflichtend sein sollten.
Die finanziellen, umweltpolitischen Vorteile sowie der Reputationsgewinn durch Energieeffizienz liegen auf der Hand:
Unternehmen profitieren von niedrigeren Stromrechnungen, geringerer Umweltverschmutzung und niedrigeren CO2-Emissionen und haben so ein geringeres Risiko, von Regulierungsbehörden bestraft zu werden. Darüber hinaus profitieren sie von besseren Beziehungen zu Mitarbeitern, Kunden und anderen Interessenvertretern. Eine Energieprüfung kann ein Unternehmen dazu anregen, positive Veränderungen vorzunehmen, indem es die Energienutzung optimiert, neue Geräte anschafft und neue Gewohnheiten annimmt. Unsere Umfrage ergab, dass 86 % der Befragten obligatorische Energieprüfungen für energiehungrige Branchen befürworten und zeigt, für wie wichtig sie die Notwendigkeit erachten, energieeffizienter zu werden und die Produktivität zu erhöhen.
Die Energieeffizienz hier um 25% erhöhen?
Mit einer Komplettlösung für Energie- und Automationstechnik von ABB konnte das größte Aluminiumwerk in Europa die Energieeffizienz um 25% erhöhen und gleichzeitig die Produktivität steigern. Unsere Forscher und Entwickler arbeiten ständig daran, die Leistung von Unternehmen zu verbessern, Energie einzusparen – und die Umweltbelastung zu verringern
Sicher.
Energie verbrauchen
Wir verbrauchen Energie bei fast all unseren Aktivitäten, unter anderem beim Transport, Beheizung, Produktion, Beleuchtung, Kommunikation oder EDV. Energie bildet das Rückgrat unserer modernen Industriegesellschaften, und wir gehen davon aus, dass Elektrizität in absehbarer Zukunft die flexibelste und nützlichste Energieform bleiben wird. Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung und steigender Lebensstandards stellt sich folgende Frage: Nutzen wir unsere Energieressourcen effizient genug, um eine ausreichende Versorgung für alle sicherzustellen, ohne das Klima erheblich zu verändern?


